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Was Sie beim E-Mail-Signatur-Marketing unbedingt vermeiden sollten

 

Die E-Mail-Signatur hat viel unerschlossenes Marketing-Potential. Sie mag klein und unscheinbar wirken, aber wenn Sie alles richtig machen, kann sie enormen Einfluss auf Markensichtbarkeit, Brand Awareness und Lead-Generierung haben.

Es gibt eine Reihe von Dingen, die Sie vermeiden sollten, wenn Sie sich und Ihre Marke am Ende jeder versendeten E-Mail in einem positiven Licht darstellen wollen. Wir möchten Ihnen im Folgenden 10 davon ans Herz legen:

 

1. Es geht nicht ohne

Zuallererst möchten wir Ihnen raten, dass Sie auf keinen Fall auf eine E-Mail-Signatur verzichten sollten. Der größte Fehler ist, überhaupt keine E-Mail-Signatur zu haben! Es wäre nicht klug, sich die Gelegenheit entgehen zu lassen, sich selbst und Ihre Marke kostenfrei und direkt im Posteingang Ihrer Empfänger zu bewerben.

Die Einrichtung einer Signatur ist günstig und einfach, aber der mit ihr verbundene ROI kann enorm sein.

Wenn Sie sich diesen Ratschlag zu Herzen nehmen, können Sie also nur gewinnen. Aber Sie würden sich wundern, wie viele Leute überhaupt keine E-Mail-Signatur haben. Machen Sie nicht den gleichen Fehler!

2. Fügen Sie keine irrelevanten Informationen hinzu.

Dies ist ein gängiger Fehler im E-Mail-Signatur-Marketing.

Die Signatur ist nicht der richtige Ort für Ihr Lieblingszitat oder für die Aufzählung Ihrer persönlichen Auszeichnungen und Erfolge. Sie sollten es in dieser Hinsicht wirklich nicht übertreiben. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Ihre Signatur mit derart unnötigen oder irrelevanten Dingen zu überladen. Sie müssen auch nicht jeden einzelnen Kommunikationskanal angeben, der Ihnen einfällt. Treffen Sie lieber eine sinnvolle Auswahl.

Fügen Sie nur die jeweils relevanten Kanäle hinzu. Halten Sie Ihre Signatur kurz, bündig und prägnant! Andernfalls kann Ihre E-Mail-Signatur schnell unübersichtlich, verwirrend und vielleicht sogar peinlich aussehen.

 

3. Achten Sie auf die Kompatibilität mit mobilen Geräten

Dieser Punkt ist von entscheidender Bedeutung.

Über 50% aller E-Mails werden auf mobilen Geräten geöffnet. Es besteht also kein Zweifel daran, dass Ihre E-Mail-Signatur unbedingt für Handys und Tablets optimiert sein muss. Berücksichtigen Sie die Skalierung und stellen Sie sicher, dass Ihre Signatur auch auf einem kleineren Bildschirm gut aussieht.

Und natürlich sollten alle anklickbaren Links oder Icons groß genug sein und einen ausreichenden Abstand haben, um mit dem Daumen und anderen Fingern problemlos angetippt werden zu können!

4. Vergessen Sie nicht die relevanten rechtlichen Hinweise

Hier sollten Sie auf Nummer sicher gehen. Jedes Land und jede Branche hat seine eigenen Vorschriften in Bezug auf rechtliche Haftungsausschlüsse und gegebenenfalls notwendige Angaben.

Recherchieren Sie also sorgfältig! Allerdings ist es ein weit verbreiteter Fehler, am Ende jeder E-Mail, die Sie versenden, lange und ausführliche Haftungsausschlüsse anzufügen, selbst bei Antwort- und Weiterleitungs-E-Mails.

Dies kann sich für Ihre Empfänger als lästig herausstellen, insbesondere in einem langen E-Mail-Thread.

5. Kopieren Sie nicht die Signaturen von anderen

Ihre E-Mail-Signatur ist ein guter Zeitpunkt, um sich selbst und das, was Sie ausmacht, zu präsentieren. Werden Sie also kreativ und verpassen Sie der Signatur ein kreatives Element. Eine Signatur muss schließlich keine langweilige, einfarbige Angelegenheit sein, unter der nur Ihr Name und Ihre Telefonnummer aufgeführt sind.

Die wirkungsvollsten E-Mail-Signaturen setzen auf ein Farbschema, das die Marke widerspiegelt, Grafiken, die bei der Zielgruppe Anklang finden, und einen kreativen Akzent für das gewisse Etwas.

Wenn Sie sich von den unzähligen E-Mails abheben wollen, die tagtäglich verschickt werden, müssen Sie eine E-Mail-Signatur erstellen, die das Alleinstellungsmerkmal Ihrer Marke betont.

6. Gestalten Sie die Signatur nicht zu ausgefallen

Bei aller Kreativität sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer E-Mail-Signatur jedoch nicht zu viel des Guten tun. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden! Manche Marketer werfen beim Versuch, kreativ zu sein, bewährte Formate so gründlich über den Haufen, dass ihre E-Mail-Signatur ineffektiv wird.

Denn am Ende des Tages ist Ihre Signatur vor allem dazu da, dem Empfänger konkrete und nützliche Informationen über Sie und Ihr Unternehmen an die Hand zu geben.

Ein zu aufwändiges Design oder ein zu untypisches Format kann Empfänger daher nicht selten verwirren oder irritieren.

7. Vergessen Sie nicht, Ihre Signatur kontinuierlich zu überprüfen

Hier ist ein weiterer häufiger Fallstrick im E-Mail-Signatur-Marketing: Viele Marketer richten ihre E-Mail-Signatur ein und vergessen Sie dann. Dadurch besteht jedoch die Gefahr, dass falsche, veraltete oder irrelevante Informationen an E-Mail-Kontakte gesendet werden. Oder sogar, dass Links nicht richtig funktionieren.

Das wird Sie oder Ihre Marke nicht in einem positiven Licht erscheinen lassen. Im Gegenteil: Ihre E-Mail-Signatur muss regelmäßig aktualisiert, gepflegt und getestet werden.

Wie jede andere B2B-Marketing-Strategie auch, ist E-Mail-Signatur-Marketing ein kontinuierlicher Prozess und keine einmalige Handlung. Behalten Sie Ihre E-Mail-Signatur also immer gut im Auge!

 

8. Klingen Sie nicht zu informell

E-Mail-Signaturen können durchaus spielerische oder humorvolle Elemente enthalten. Sie sollten die Gegebenheiten Ihrer Branche und Ihre Position widerspiegeln. Aber vergessen Sie nicht: Letztlich handelt es sich um eine Form der beruflichen Kommunikation wie jede andere auch. Sie sollten also nicht zu informell in Sprache und Tonfall auftreten. Ihre Signatur ist nicht der richtige Ort für GIFs, Stichpunktlisten oder komplizierte Abkürzungen. Denken Sie daran, dass Ihre E-Mail-Signatur ein Botschafter für Sie und Ihre Marke sein soll. Sparen Sie sich also informelle Kommunikation für Ihre persönliche Korrespondenz auf!

9. Präsentieren Sie nicht die gesamte Signatur als Bildformat

Hierfür gibt es drei Gründe:

1. Der dementsprechend höhere Bildanteil in Ihren E-Mails kann durchaus dazu führen, dass sie blockiert oder als Spam markiert werden. Das könnte bedeuten, dass all Ihre sorgfältig gestalteten E-Mails nie beim Empfänger ankommen, was natürlich mehr als ärgerlich wäre.

2. Wenn Ihre E-Mail-Signatur in einem Bildformat vorliegt, erhöht sich die Gesamtgröße Ihrer E-Mail, so dass es für die Empfänger länger dauert, sie zu öffnen, was bei Empfängern mit geringerer Internetgeschwindigkeit zu Problemen führen kann.

3. Das Kopieren von Kontaktinformationen aus einem Bildformat ist meist nur schwer oder gar nicht möglich. Ihre Empfänger werden sich oft nicht die Mühe machen wollen, die Informationen manuell abzutippen! Machen Sie es nicht noch aufwendiger für Ihre Empfänger, Sie zu kontaktieren, als es sowieso schon ist.

10. Wählen Sie keine ausgefallene Schriftart

Für Ihre E-Mail-Signatur benötigen Sie eine klare und klassische Schriftart. Sie muss groß genug sein, um gut lesbar zu sein, aber nicht so groß, dass sie aufdringlich wirkt. Wir würden außerdem vorschlagen, für Ihre Signatur die gleiche (oder eine ähnliche) Schriftart wie für den Text der E-Mail zu verwenden. Das schafft Konsistenz und lässt das Ganze stimmig aussehen.

Verwenden Sie zu guter Letzt immer eine Schriftart, die einwandfrei mit Web-Anwendungen kompatibel ist. Andernfalls wird sie auf dem Bildschirm des Empfängers möglicherweise nicht korrekt dargestellt.


Und damit wären unsere Top 10 der Dinge, die Sie beim Thema E-Mail-Signatur-Marketing besser vermeiden sollten, auch schon komplett.

Wenn Sie diese Punkte beachten, sollte der Erstellung einer effektiven E-Mail-Signatur nichts mehr im Wege stehen.

 Weitere Tipps und Tricks, inklusive wissenswerter Dos und Don'ts, finden Sie hier im Mailtastic-Blog.

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